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BOGDOL-Spielvorschau: Bremer SV

Artikel vom 25. April 2026

Der Vorbericht wird präsentiert von:

    Mit zwei U23-Spielern und zwei U19-Spielern, allerdings auch mit mehr als 50 Norderstedtern, die zum Großteil im Fanbus mitfahren (Last Minute Anmeldungen bei Daniel unter d.famme@eintrachtnorderstedt.de) geht es am Sonntag zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison beim Bremer SV, auch viele Spieler, die ausfallen, werden die Reise mit antreten. Spätestens damit wird klar, wie wichtig dieses Spiel in Norderstedt gesehen wird, um sich unabhängig von den Ergebnissen der anderen Teams zu machen und den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern zu können.

    Der Gegner:
    Seit Jahren ist der Bremer SV - "seit 1962 nicht in der Bundesliga", so der selbstironische Slogan - nach dem SV Werder die Nummer 2 der Stadt, wurde in schönster Regelmäßigkeit Bremer Meister und nahm bereits fünf Mal erfolglos an der Aufstiegsrunde teil, ehe es 2022 im sechsten Anlauf endlich klappte. Im ersten Jahr klappte der Klassenerhalt erst auf dem letzten Drücker am grünen Tisch, seitdem hat man sich als Regionalligist etabliert, auch wenn man finanziell chronisch im unteren Drittel der Liga unterwegs ist und im Sommer lange Zeit offen war, ob man die Finanzierung für die Regionalliga in dieser Saison überhaupt hinbekommt. Nachdem das  auf den letzten Drücker funktionierte, waren die Bremer für alle klarer Abstiegskandidat, doch das Gegenteil ist der Fall.

    Die Saison:
    Wie auch immer Ralf Voigt das geschafft hat: Trotz aller negativer Vorzeichen spielt der Bremer SV eine überragende Saison, ist aktuell Tabellen-Sechster und mischt in dieser Saison als Amateur-Verein im Konzert der Profi-Vereine mit. Die Krönung bleibt allerdings versagt: Am Donnerstag verlor man im Halbfinale des Bremer Pokals mit 0:3 beim SV Hemelingen und muss den Traum vom DFB-Pokal begraben.

    Der Trumpf für die Bremer dürfte die Defensive sein: Mit nur 34 Gegentoren ist man in dieser Disziplin Drittbester der Regionalliga nach dem SV Meppen und dem VfB Oldenburg. Allerdings: Gegen uns fallen mit Justin Gröger und Justin Faltyn gleich wichtige Defensivspieler gesperrt aus.

    In der Offensive ist man extrem abhängig von Leon Gino Schmidt, der übrigens in der Jugend zwei Jahre für Eintracht Norderstedt spielte, ehe er ins Nachwuchsleistungszentrum von Holstein Kiel wechselte. Während er in der vergangenen Saison lediglich vier Mal traf, explodierte der 24jährige in dieser Saison förmlich und erzielte 21 der 43 Bremer Tore – zuletzt traf er gegen Schöningen und Emden gleich drei Mal.

    Mit Ausnahme des Pokalspiels gegen Hemelingen läuft es für den Bremer SV: Im letzten halben Jahr verlor man nur zuhause gegen den VfB Lübeck (1:2) und gegen Drochtersen/Assel (2:3). Zuletzt gewann man bei Werder Bremens U23 mit 2:1, trennte sich torlos von Flensburg und gewann 4:0 gegen Kickers Emden.

    Der Trainer:
    Vor Saisonbeginn übernahm der bisherige Sportliche Leiter Ralf Voigt (60) in Personalunion das Traineramt von Sebastian Kmiec. Im Sommer wird es einen neuen Trainer geben, Voigt konzentriert sich dann wieder auf sein Amt als Sportchef.

    Der Anpfiff:
    Sonntag, 26.04.2026, 15.00 Uhr (Einlass: 14.00 Uhr)

    Der Spielort:
    Stadion Panzenberg, Landwehrstraße 6, 28217 Bremen

    Die Eintrittskarten:
    Im Vorverkauf unter https://shops.ticketmasterpartners.com/nwt-bremer-sportverein  sowie an der Tageskasse.

    Der Direktvergleich:
    Sieben Spiele: 2 Siege, 1 Unentschieden, 4 Niederlagen

    Das letzte Spiel:
    Das Hinspiel gewann der Bremer SV in Norderstedt nach einer unserer schwächsten Saisonleistungen mit 0:3, Gino Leon Schmidt, Daniel Michel und Noel Werner trafen.

    Unser Team:
    Der Heimsieg gegen die FSV Schöningen kostete uns gleich drei Spieler: Florian Meier und Lucas Camacho fallen gelbgesperrt aus, Dane Kummerfeld verletzungsbedingt. Neben den bereits bekannten Ausfällen Lenny Kufrin (Leistenverletzung), Moritz Junge (Sehnenausriss), Manasse Fionouke (Muskel-Sehnenriss), Nick Gutmann (Innenband-Teilriss), Falk Gross (Oberschenkelverletzung), Leon Pesch (Muskelfaserriss) und Fabian Grau (Muskelsehnenverletzung) hat sich nun auch noch Yevhenii Obushnyi (Kniereizung) in die lange Liste eingereiht.

    Die Konsequenz: Mit Joris Bente und Torjäger Mamadou Djalo aus der U23 sowie Aquilis Seidi und Ebenezer Adossi (beide U19) fahren gleich vier Youngster aus unserem Unterbau mit an den Panze.

    Moritz Frahm und Manuel Brendel haben jeweils vier gelbe Karten gesehen und sind nach der nächsten Verwarnung gesperrt.

    MAXCRASH-Liveticker:
    Liveticker

    Livestream:
    nordfv.tv/eintrachtnorderstedt