Eine gute Halbzeit reicht nicht

Schiedsrichter: Gerhard Alexander LudolphLinienrichter: Andre Becker, Florian Schwarze
Zuschauer: 558
Spielbericht vom 7. September 2025
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Nach einer im ersten Durchgang guten Leistung standen die Zeichen auf "Heimsieg auswärts", doch nachdem man im zweiten Durchgang „eher auf Verwaltungsmodus geschaltet“ hatte, musste man am Ende mit dem 2:2 welches „vermeidbar gewesen wäre“ gegen die U23 des FC St. Pauli zufrieden sein, wie es Trainer Elard Ostermann beschrieb.
Jonas Behounek traf mit einem direkt verwandelten Freistoß zur Führung (14.). Max Herrmann glich für St. Pauli aus (24.), doch nur zwei Minuten später wurde es kurios: Fabian Grau schlug einen langen Ball in die Spitze, Torhüter Kevin Jendrzej kam aus seinem Tor, während Rijad Smajic den Ball zu seinem Keeper zurück köpfen wollte… der Ball ging an Jendrzej vorbei ins eigene Tor (26.).
Kurz vor der Pause glänzte unsere Mannschaft mit einem starken Zusammenspiel von Ezra Ampofo und Lucas Camacho…Ampofo drang von der linken Seite in den Strafraum ein und legte den Ball an Jendrzej vorbei ins Netz – doch die Fahne ging hoch, das Tor zählte nicht. In der Mitte lief Lukas Krüger in Abseitsposition ins Blickfeld des Torhüters, was aus passivem Abseits aktives Abseits machte (37.). „Wir hatten viele gute Gelegenheiten in der ersten Halbzeit und müssten eigentlich höher als 2:1 führen“, so Ostermann.
Im zweiten Durchgang verflachte die in der ersten Hälfte sehr unterhaltsame Partie deutlich – mit Ausnahme einer Norderstedter Drangphase um die 60. Minute herum. Doch Nick Gutmann (59.) und Felix Drinkuth (62.) verfehlten knapp. Ansonsten ließ man hinten nicht viel zu, war allerdings „auch nicht mehr so zielstrebig nach vorne, wir hatten keine tiefen Laufwege mehr und haben es dem Gegner einfacher gemacht, viele Spielanteile zu sammeln.“ Zehn Minuten vor Schluss rächte sich das – Sisco Dzonga glich mit einem fulminanten Schuss aus (80.).
„Wir hätten auf Grund der Möglichkeiten auch im zweiten Durchgang noch das dritte Tor machen können“, doch plötzlich war sogar noch der Punkt in Gefahr. „Da müssen wir noch froh sein, dass man Ende nicht mit ganz leeren Händen dasteht, denn bei zwei, drei Standardaktionen konnte immer nochmal einer durchrutschen.“
„Wir sind nicht mit dem Punkt zufrieden, wir sind auch mit der zweiten Halbzeit nicht zufrieden“, beschloss Elard Ostermann sein Statement. „Aber wir nehmen den Punkt jetzt mit, etwas anderes bleibt uns ja auch nicht übrig. Im nächsten Spiel wollen wir es dann auch über 90 Minuten besser machen, so wie wir es auch gegen Drochtersen gezeigt haben.“













