Lucky Lukys goldener Schuß

Schiedsrichter: Leon RöpkeLinienrichter: Jannik Meyer, Florian Hiller
Zuschauer: 808
Camacho trifft mit dem Schlusspfiff
Spielbericht vom 22. April 2025
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So richtig Fahrt nahm das Spiel beim SV Todesfelde erst in der Schlussphase auf. Bis dahin war es ein müder Kick mit nur wenigen Highlights, der durch zwei starke Defensivreihen, die kaum etwas zuließen, dominiert wurde. „Es war kein gutes Spiel, in dem beide Mannschaften sehr nervös waren“, befand Trainer Elard Ostermann.
In der ersten Hälfte waren wir etwas aktiver, nach einem Dreifach-Wechsel wurde der SV Todesfelde im zweiten Durchgang immer stärker. Erschwerend kam hinzu, dass bei uns zur Pause Ohene Köhl (Zeh) und wenige Minuten nach Wiederanpfiff Nick Selutin (Knie) verletzt ausgewechselt werden mussten.
Nach einer knappen Stunde hatte der SVT gleich zwei Mal die Chance in Führung zu gehen. Zunächst stellte ein Freistoß-Geschoß von Rafael Krause Niklas Petzsch vor Probleme (56.). Im Anschluss an die folgende Ecke überwand Marco Drawz mit einem Schuss aus kurzer Distanz Petzsch, Florian Meier rettete auf der Linie (57.)
Mit der Einwechselung von Jack James (75.) wurden die Segel neu gesetzt: Eintracht wollte gewinnen, Todesfelde musste gewinnen, so dass sich eine äußerst spannende und hoch dramatische Schlussphase entwickelte, in der nach einem Eckball Jan-Marc Schneider den nächsten Hochkaräter auf dem Kopf hatte – Petzsch rettete mit einem sensationellen Reflex (81.). „Wir dürfen uns nicht beschweren, wenn wir hier heute verlieren“, so Ostermann.
In den letzten Minuten suchte unsere Mannschaft verstärkt das Heil in der Offensive: Ersin Zehirs Versuche wurden geblockt (84.), Falk Gross‘ Schuss noch zum Eckball abgefälscht (88.). In der Schlussminute setzte Dustin Thiel einen Kopfball aufs Norderstedter Tornetz (90.).
Und dann fiel das Tor doch noch. Weiter Abschlag von Niklas Petzsch, Florian Meier leitete weiter auf den im richtigen Moment startenden Lucas Camacho, der die Kugel noch kurz mitnahm, am Fünf-Meter Eck abschloss und den Ball an Torhüter Landvoigt vorbei einschoss (90.+4). „Bei der Annahme habe ich noch kurz nachgedacht, aber als ich den Ball mit dem zweiten Kontakt mitgenommen hat, war es nur noch instinktiv. Ich habe noch einmal kurz hochgeguckt und die Ecke dann komplett frei gesehen. Es ist ein unglaubliches Gefühl, in der letzten Minute das Siegtor zu machen und der Mannschaft so helfen zu können“, so der überglückliche Torschütze.
Angepfiffen wurde die Partie danach nicht mehr, so dass wir mehr als glücklich drei Punkte aus Todesfelde mitnehmen. Aber das Glück hat man sich in den letzten Wochen dann eben auch erarbeitet, nachdem man in der Hinrunde eben sehr häufig auch Pech hatte. „Das Positive ist sicherlich das Ergebnis, dass wir in der letzten Sekunde den Sieg einfahren konnten“, atmete Elard Ostermann nach dem Spiel erst einmal durch. „Das war ein Riesenschritt Richtung Klassenerhalt, jetzt muss schon viel passieren, dass wir es nicht mehr schaffen.“
Den nächsten großen Schritt können wir am kommenden Sonntag machen. Um 13.30 Uhr sind wir zu Gast beim FC Teutonia 05 an der Hoheluft.




























































