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Niederlage beim Tabellenführer in Meppen

Samstag, 28. März 2026 · 14:00 UhrRegionalliga Nord, 28. Spieltag

Schiedsrichter: Kilian BraunLinienrichter: Florian Buß, Fabian Leddin

Zuschauer: 8.388

90

Spielbericht vom 28. März 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Mit gleich vier Veränderungen begannen wir vor 8.388 Zuschauern beim SV Meppen. Endrik Jaschan, Leo Bera, Florian Meier und Ohene Köhl begannen für Manasse Fionouke, Dane Kummerfeld, Josh Görtzen und den mit Rückenproblemen zuhause gebliebenen Lukas Krüger.

    Für den 19jährigen Endrik Jaschan war es sein erster Einsatz von Beginn an in der Regionalliga. „Da ist für mich natürlich ein Traum in Erfüllung gegangen, in so einem Stadion vor so einer Kulisse möchte jeder mal spielen. Als wir zum Warmmachen rausgegangen sind, war ich schon nervös, aber als das Spiel los ging, war ich voll fokussiert.“

    Dort musste er auch gleich Schwerstarbeit leisten, denn der Tabellenführer kam direkt mit voller Wucht und zog sein zielstrebiges Spiel auf, so dass immer wieder der glänzend aufgelegte Torhüter Niklas Petzsch im Mittelpunkt stand und regelmäßig Endstation der Meppener Angriffsbemühungen war.

    Bis Petzsch einmal mehr glänzend gegen Mika Stuhlmacher rettete, der zweite Ball jedoch bei Oliver Schmitt landete, der mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke zur Führung der Gastgeber vollstreckte (28.). „Das war schon ein Dämpfer, man hatte gerade das Gefühl, dass wir besser ins Spiel gekommen sind“, beschreibt Jaschan die Situation auf dem Feld. Nun kam der Meppener Angriffszug ins Rollen, während wir zu weit weg standen und nicht richtig in die Zweikämpfe kamen, was sich gegen den Spitzenreiter schnell rächen sollte. Erik Zenga (34.), Mika Stuhlmacher (42.) und Julian Ulbricht stellten noch vor der Pause auf ein deutliches 4:0, so dass das Spiel schon nach 45 Minuten entschieden war – auch wenn Manuel Brendel in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch Ergebniskosmetik betrieb und aus 18 Metern sehenswert zum 1:4 in den Knick (45.+2) traf.

    Zu Beginn der zweiten Halbzeit standen wir besser, konnten auch einige Akzente nach vorne setzen, ehe die Partie um die 60. Minute herum zusehends verflachte und schließlich mit dem Halbzeitstand zu Ende ging.

    Es gibt Situationen im Fußball, da muss man einfach zugestehen können. Und das können wir. Wir sind uns im Klaren, dass das heute eine Nummer zu groß war für uns“, war Trainer Jörn Großkopf sich des verdienten Meppener Sieges bewusst. Doch die Niederlage lag nicht nur an der hohen Qualität der Emsländer, sondern auch daran, dass wir „aus unfassbaren Ballverlusten Tore zugelassen haben.“

    Dass man beim Spitzenreiter nicht unbedingt etwas mitnimmt, war unserem Trainer natürlich auch direkt bewusst. „Wir haben jetzt vier Heimspiele am Stück, darauf schauen wir, das ist für uns wichtig.“

    Weiter geht es bereits am Mittwoch mit dem Nachholspiel gegen den 1.FC Phönix Lübeck (19.00 Uhr; Edmund-Plambeck-Stadion).

    Das Video zum Spiel