45 Minuten Offensiv-Power in Schwerin

Schiedsrichter: Ole DonnerLinienrichter: Tom Kahl, Rico Zander
Zuschauer: 38
Spielbericht vom 25. Januar 2026
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Auch im dritten Testspiel konnte die Mannschaft von Jörn Großkopf und Fabian Boll einen Sieg einfahren, setzte sich mit 6:2 bei Dynamo Schwerin durch.
Grundlage des Sieges war eine im ersten Durchgang überragende Offensivleistung. Unermüdlich liefen Lukas Krüger, Lucas Camacho und Ohene Köhl die Abwehrreihen der Mecklenburger an, Yevhenii Obushnyi und Falk Gross drückten aus dem zentralen Mittelfeld hinterher, ließen kein Aufbauspiel zu und zwangen den Oberligisten immer wieder zu Fehlern. Lucas Camacho (5.), Falk Gross (18.), Ohene Köhl (41.) und erneut Falk Gross (43.) sorgten für eine deutliche 4:0-Pausenführung.
Es wären auch noch mehr Tore möglich gewesen: Gross traf nur den Außenpfosten (20.), Krüger scheiterte zunächst am Torhüter (28.) und verpasste wenig später aus kurzer Distanz (30.). Trotzdem entsprach der Spielstand nicht unbedingt dem Spielverlauf, denn die physisch starken Gastgeber hielten, wenn sie das Angriffspressing erst einmal überwunden hatten, gut mit und erarbeiteten sich ebenfalls einige Chancen.
„Wir haben zwei verschiedene Halbzeiten gesehen. Die erste fand ich extrem gut, wir haben viele Sachen, die wir uns vorgenommen haben, sehr gut umgesetzt, hatten viele gute Balleroberungen und eine hohe Intensität an den Tag gelegt. Gerade offensiv war das schon eine Hausnummer“, fasste Jörn Großkopf zusammen, der allerdings auch „ein, zwei unnötige Ballverluste“ sah, die zu vielversprechenden Torchancen führten. Sahwil scheiterte früh an Lars Huxsohl (5.), der heute die Kapitänsbinde trug, und traf später nur das Außennetz (33.), Huxsohl rettete reaktionsschnell gegen Camkins (37.), Lokilo jagte einen Freistoß an die Latte (38.). „Diese Ballverluste müssen wir abstellen, ansonsten war es eine hervorragend erste Halbzeit“, die trotz des deutlichen Spielstandes und eisiger Temperaturen auf dem sehr gut bespielbaren Schweriner Kunstrasenplatz von beiden Seiten äußerst unterhaltsam war.
Die zweite Halbzeit konnte da nicht mithalten. Zum einen, weil wir das intensive Angriffspressing nicht mehr so konsequent spielten wir im ersten Durchgang, zum anderen hatte sich Schwerin mit einigen Anpassungen deutlich besser auf uns eingestellt und übernahm mehr und mehr die Spielkontrolle. „In der zweiten Halbzeit gab es einen kleinen Bruch, weil wir viel gewechselt haben“, wusste Großkopf, der lediglich Lars Huxsohl und Emanuel Mirchev durchspielen ließ – einzuschätzen, warum wir ein wenig die Ordnung verloren und Schwerin durch Randy Die (72.) und Sezer Gönülcan (84.) auf 2:4 verkürzen konnte.
Doch umgehend nach dem 2:4 flankte Jonas Behounek ins Zentrum, wo Manuel Brendel aus dem Lauf wuchtig zum fünften Norderstedter Treffer einköpfte (85.). Den Schlusspunkt setzte Melvin Zimmer, der von Behounek in Szene gesetzt wurde und mit einem platzierten Flachschuss das halbe Dutzend vollmachte (87.).
Insbesondere freute sich unser Trainer, „dass Manuel Brendel aktuell fit bleibt. Er war ja zuletzt relativ anfällig. Ich hoffe, wir kriegen es hin, dass er fit bleibt.“ Denn ein fitter Manuel Brendel ist eine echte Waffe, traf in allen drei Testspielen. Zudem „ist Nick Gutmann bald wieder dabei. Es ist sehr erfreulich, dass wir dann wieder fast aus dem vollen schöpfen können.“
Beste Genesungswünsche gehen raus an den Schweriner Torhüter Luca Bergtholdt, der nach einem Zusammenprall bereits frühzeitig ausgewechselt werden musste.
Für unsere Jungs steht eine weitere intensive Trainingswoche an, sofern Väterchen Frost es zulässt, sowie am Samstag um 14.00 Uhr in Norderstedt das Testspiel gegen Kilia Kiel, die zurzeit Fünfter der Oberliga Schleswig-Holstein sind.








































































































