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Dank an eine Vereinslegende

Rückennummer 13 wird nicht mehr vergeben

Artikel vom 22. Juli 2026

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    Als am Sonntag beim Spiel gegen den TSV Havelse zahlreiche Spieler in An- oder Abwesenheit verabschiedet wurden, fehlte ein Name, den sicherlich viele erwartet hatten: Philipp Koch.

    Wir haben einige Male miteinander gesprochen“, erklärt Präsidentin Julia Karsten-Plambeck, „waren uns aber einig, dass der Zeitpunkt für eine Verabschiedung noch nicht gekommen ist.“ Denn auch wenn Philipp Koch nicht mehr für unsere Regionalliga-Mannschaft aufläuft, ist er als Vize-Kapitän und Führungsspieler unserer U23 in der Oberliga weiterhin für Eintracht Norderstedt aktiv.

    Einen Spieler wie Philipp Koch, der so lange im Verein ist und eine so wichtige Rolle in den vergangenen Jahren eingenommen hat, verabschiedet man auch nicht einfach mit warmen Worten und einem Blumenstrauß“, so Karsten-Plambeck. Etwas Besonderes sollte es schon sein, doch die Umbenennung eines Stadionbereichs oder ein Abschiedsspiel lehnte Koch ab. „Philipp ist ein zurückhaltender Typ, der den Fußball liebt, aber nicht gerne im Mittelpunkt steht“, erklärt unsere Präsidentin. „Sowas ist einfach nicht sein Ding.“

    Stattdessen gibt es zunächst einen symbolischen Akt für Koch. „Philipp verbinden wir alle unmittelbar mit der Rückennummer 13. Von daher haben wir uns gemeinsam mit ihm entschieden, die Rückennummer 13 zu Ehren von „PK13“ bis auf Weiteres nicht mehr zu vergeben.“

    Es ist das erste Mal in der Vereinsgeschichte von Eintracht Norderstedt, dass eine Rückennummer nach amerikanischem Vorbild nicht vergeben wird.